Der Seelenvertrag

Wenn wir als Seele hier in diesem Leben ankommen, haben wir Gepäck dabei. Wir kommen hier an mit einem Rucksack der voll beladen ist mit dem Karma aus früheren Leben und mit Seelenverträgen.

Ort und Zeitpunkt der Geburt mit samt unseren Eltern, Verwandten und dem gesamten Umfeld wurden sorgfältig von unserer eigenen Seele – in Bezug auf unsere Lebensaufgabe – ausgewählt.

Die Seele wählt also diese Inkarnation, einer ganz bestimmten Aufgabe und Erfahrung wegen. Dies beinhaltet auch, dass ein gewisses Karma dadurch ausgeglichen bzw. abgebaut wird.

Nicht selten wird wieder neues Karma angesammelt.

Karma muss jedoch nicht immer durch „Ausgleich“, also „Auge um Auge, Zahn um Zahn“, ausgeglichen werden. Karma kann auch durch Erkenntnis, Annahme dessen, was ist und die Übergabe der Führung an das Selbst aufgehoben werden. Indem ich meinem Selbst die Führung übergebe, bin ich nicht mehr der, der das Karma verursacht hatte.

Dies kann durch den Weg der Liebe geschehen. Ein Weg der Liebe ist immer ein Weg der Selbstliebe und der Selbsterkenntnis. Denn ich kann nur geben, was ich auch in mir habe. Also ist es sinnvoll in mich zu gehen und bei mir selbst zu beginnen, denn alles, was mich im Außen stört, ist nur mein Spiegel. Es ist mein „Schatten“, den ich weder wahrnehmen noch annehmen möchte.

Eine Inkarnation dient niemals einer Bestrafung. So etwas gibt es in der geistigen Welt schlichtweg nicht. Die jeweilige Inkarnation wird immer von der Seele selbst gewählt und dient immer einer bestimmten Erfahrung. Es geht also rein um eine Erfahrung und eine Erkenntnis, die ich daraus gewinne und dann um deren Umsetzung. Und letztlich geht es immer darum, mich wieder an den zu er-innern, der ich wirklich bin.

Um eine bestimmte Erfahrung machen zu können, erfährt sich die Seele als Pol und Gegenpol. So ist sie dann einmal Opfer und ein anderes Mal Täter. Hier in der Horizontalen, also in der Zeitlinie, erfahren wir die Dualität. Die Schöpfung lebt dennoch in allem, was ist. In jedem Menschen, auch in einem Täter. In jedem Tier. In jedem Grashalm.

Die Seele wählt die Inkarnation aus einer höheren Dimension und unter anderen Gesichtspunkten aus. So werden auch ganz gezielt Inkarnationen als Täter oder als Opfer gewählt.

Für unseren menschlichen Verstand ist dies meist nicht nachvollziehbar. Nicht selten wehrt er sich daher gegen das, was ist. Somit erzeugt unser Verstand durch diesen Widerstand Angst (Enge), dem Gefühle, wie Leid, Wut, Scham, Schuld und Hass entspringen und lässt so das Ego wachsen.

Seelenvertrag

Sich jedoch gegen das aufzulehnen, was ist, ist äußerst unklug. Denn das was ist, ist, weil es ist, wie es ist. Und somit nicht mehr änderbar. Wem dient es also, sich dagegen aufzulehnen?

Nur dem Ego, das uns klein, im Widerstand und in der Angst halten will. Und wer in der Angst lebt, ist meist so sehr mit dieser Angst beschäftigt, dass er sich nicht mehr mit seinem Selbst beschäftigen kann und den Weg nach innen nicht findet.

Es geht darum, dies zu erkennen, aus diesem Teufelskreis auszutreten, und das, was ist, anzunehmen, da es ohnehin nicht mehr änderbar ist. Und alles, was ist, ist gut so, wie es ist, weil es ist, wie es ist. Sonst wäre es nicht, wie es ist. Denn nichts geschieht zufällig.

Unsere Seele hat diese Inkarnation sorgfältig geplant. Dazu schließt sie vor dieser Inkarnation auch diverse Seelenverträge mit anderen Seelen ab. Dies sind dann unsere größten ENGEL. Jene Menschen, die uns auf die Füße treten. Die immer wieder in unseren Wunden bohren. Sehr treffsicher.

Und dies zieht sich so lange, wie ein roter Faden, durch unser Leben, bis wir eine bestimmte Erkenntnis aus der Erfahrung gezogen haben. Dann kommen neue Herausforderungen auf uns zu. Nicht selten laden sich diese Seelen, um einen bestimmten Seelenvertrag zu erfüllen, wieder selbst neues Karma auf. Die Seele, die Dir das Meiste antut, liebt Dich am meisten. Denn sie ist bereit – um die Rolle aus einem Seelenvertrag zu erfüllen – sich selbst dadurch neues Karma aufzuladen.

Während einer Seelenreise haben wir die Gelegenheit anderen Seelen zu begegnen – Seelenpartnern, unserer Seelengruppe und weiteren Seelen, mit denen wir inkarniert sind – und auch mehr über unsere Seelenverträge zu erfahren. Während einer Seelenreise dürfen wir alle Fragen stellen. Keine Frage ist zu klein, keine zu groß.

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