Regeneration

Regeneration der besonderen Art

Regeneration bedeutet für mich Körper, Geist und Seele in den Einklang zu bringen. Wenn diese 3 miteinander im Einklang sind, also als EINS klingen, dann sind wir in unserer Mitte, in Balance. Ich durfte vor einiger Zeit feststellen, dass ich mich mehr auf der seelischen Ebene aufhielt und meinem Körper weniger Aufmerksamkeit widmete. Ich hatte keinerlei Beschwerden oder Wehwehchen. Als ich jedoch meine Face Reading Ausbildung durch das Modul Antlitzdiagnostik erweiterte, erkannte ich erste Anzeichen für eine Übersäuerung in meinem Gesicht. Diese Dispositionen lassen sich deutlich im Gesicht erkennen, lange bevor eine Krankheit daraus entsteht. Als dann „zufällig“ genau zu diesem Zeitpunkt ein Bekannter von der SOLEMON Ausbildung sprach, deren Motto „Regeneration anstatt Rehabilitation“ ist, kam mir dies wie gerufen und ich begann die Ausbildung zur Regenerationstrainerin.

Regeneration bedeutet für Franz Mühlbauer von SOLEMON u.a. auch in den heilsamen Gegenpol zu gehen. Im Rahmen einer Seminarreise in Tansania, zu Besuch bei den Massai, gab es hierzu viele Gelegenheiten. Die Wanderungen mit den Massai in der Steppe waren sehr spannend. Für mich war der heilsamste Gegenpol während dieser Reise, alleine in einem Zelt zu schlafen, wohl wissend, dass es mitten in der Wildnis steht und die Wildtiere, auch die Löwen, zwischen den Zelten „spazieren“ gehen. Es kamen Fragen und Ängste hoch. Weiß der Löwe, dass dies nur ein Zelt ist und er jetzt einfach zubeißen könnte? Die ersten beiden Nächte konnte ich kaum ein Auge zu tun. In der 3. Nacht war ich so müde, dass mir die Löwen völlig egal waren und ich konnte wunderbar schlafen. Dann kam eine noch größere Herausforderung. Eine letzte Übernachtung am Fuße des Kilimandscharo in einem Zelt. Das Gebiet dort war saftig Grün und dementsprechend reichhaltig war das Angebot an Spinnen und anderen Hüpf- und Kriechtieren in meinem Zelt. Dies war die letzte Nacht meiner Reise und ich war sehr dankbar, als ich am nächsten Morgen zum Flughafen gebracht wurde und mich wieder auf die Heimreise begeben durfte.

 

Seelenvertrag

Der heilsame Gegenpol

Im Nachhinein war ich sehr dankbar für diese Erfahrungen in den Zelten. Es war sehr interessant, wie schnell wir plötzlich im Verstand und in der Angst sind. Der heilsame Gegenpol liegt immer in der Überwindung unserer größten Angst. Der Verstand hat Angst um den Körper, da er sich mit ihm identifiziert. Wenn uns eine Angst überwältigt sind wir oftmals gefangen in der Angst und bemerken dies bewusst oft gar nicht. Diese Angst ist dann so groß, dass wir keinen Überblick mehr haben. Wir kriechen dann, wie die Raupe am Boden und finden keinen Ausweg. Der Schmetterling hingegen erhebt sich in die Lüfte und hat von oben die Übersicht. Somit findet er mit Leichtigkeit Wege, die die Raupe einfach nicht kennt. Damit wir uns von der Raupe zum Schmetterling verwandeln können, müssen wir wieder in unsere Mitte kommen, also in Balance sein. Der heilsame Gegenpol, von dem Franz Mühlbauer immer spricht ist ein Baustein, der uns wieder in unsere Mitte bringt, indem er etwas Fehlendes hinzugibt. Nämlich das, was wir üblicherweise vermeiden und vor uns herschieben. Es geht darum, nicht immer mehr vom Selben zu tun, sondern Fehlendes hinzuzufügen. Dies bringt den Ausgleich und führt uns wieder in unsere Mitte. Diesen heilsamen Gegenpol finden wir oft in unseren größten Ängsten. Eine andere Bezeichnung hierfür wäre Schattenarbeit. 

 

Die rechte und linke Gehirnhälfte

Ein weiterer Baustein ist es, die rechte und linke Gehirnhälfte zu verknüpfen. Die meisten von uns sind hier linkslastig, Die linke Gehirnhälfte ist für Zahlen, Daten, Fakten, also das Rationale zuständig. Sie wird dem männlichen Pol, der Sonne, zugeordnet. Der Gegenpol hierzu ist die rechte Gehirnhälfte und diese ist für das Emotionale, für Formen, Farben, Künste zuständig. Sie wird dem weiblichen Pol, dem Mond, zugeordnet. SOLEMON bedeutet SOL (Sonne) E (und) MON (Mond), also Pol und Gegenpol. Diese wollen in die Mitte, in Balance gebracht werden. Hierzu gab es viele Übungen. Bereits mit dem Sonnenaufgang, ging es mit sanften Meditationsübungen los, die die rechte und linke Gehirnhälfte koordinieren. Der Tag ist der kleine Bruder des Jahres und so steht der Morgen stellvertretend für den Frühling, wo langsam alles erwacht. So ist es sinnvoll den Tag achtsam und bewusst mit einer Meditation zu beginnen. Eine einfache zusätzliche Übung, die dies unterstützt, ist es mit geschlossenen Augen auf einem Bein zu stehen. Wenn wir hierin ungeübt sind, gelingt dies nicht unbedingt auf Anhieb. Es gab auch Übungen, die nur in der Gruppe geübt werden konnten. Das Ballspiel „Eins-weiter“ bereitete uns besonders viel Freude. Immer wenn wir uns ganz besonders freuten, da wir unser Ziel erreicht hatten, kam Franz und änderte die Spielregeln. So durften wir immer wieder neu beginnen und unsere Gehirnhälften bekamen viele Gelegenheiten sich immer wieder neu zu verknüpfen. Dies war immer mehr vom Nicht-Selben, was dann die beiden Gehirnhälften koordiniert und wieder in Balance bringt.

 

Das basische Milieu

Auch auf die Ernährung und den Wasserhaushalt wurde geachtet. Insbesondere auf eine basische Ernährung wurde großen Wert gelegt. In einem basischen Milieu fühlt sich die Krebszelle nicht wohl. Unser Blut hat auch einen basischen PH-Wert. Sicher haben wir alle schon einmal den Spruch „werd nicht sauer“ gehört. Er kommt nicht von ungefähr und würden wir uns alle daran halten, wären die meisten Ärzte, Krankenversicherungen und Krankenhäuser bald überflüssig. Das SOLEMON Prinzip ist es auch, auf nichts verzichten zu müssen. Ein Kaffee am Tag darf sein. Jedoch sollten wir den Tag nicht gleich mit dieser Säurebombe beginnen. So nahmen wir am Kilimadscharo auch an einer Kaffeezeremonie teil. Wir durften selbst mithelfen unseren eigenen Kaffee zu rösten. Der Genuss wurde dadurch gleich um ein Vielfaches gesteigert. Es ist nicht nur wichtig, was wir zu uns nehmen, sondern mit welcher Schwingung wir es aufnehmen. Das was uns am meisten übersäuert ist nicht unsere Ernährung, es sind unsere Gedanken. Wie Masaru Emoto mit seinen Wasser-Experimenten nachweisen konnte, hat Wasser ein Gedächtnis. Gedanken, wie z. B. Hass schwingen extrem niedrig und das damit beschallte schockgefrohrene Wasser zeigte ganz deformierte und zerklüftete Wasserkristalle. Während das mit Freude, Dankbarkeit und Liebe beschallte Wasser, wunderschöne gleichmäßig geformte Wasserkristalle zeigte. Dies ist Balance. Da unser Körper zum größten Teil aus Wasser besteht, ist es leicht verständlich, wie wichtig es ist auf Gedankenhygiene zu achten und sich möglichst oft in die hohe Schwingung zu begeben. Dies gelingt uns ganz leicht, wenn wir z. B. in der Freude sind und herzhaft lachen.

 

Hast Du Dich heute schon gefreut?

Das für mich Eindrücklichste auf dieser Reise, war die kindliche Freude und Leichtigkeit der Massai. Obwohl sie aus unserer Sicht ein recht raues und hartes Leben führen, haben sie alle eine gerade, aufrechte Haltung, sind voller Freude und erfreuen sich an jeder Kleinigkeit. Dies sind Dinge, die uns gar nicht mehr auffallen. Im Grunde brauchen sie gar nichts und genau dies bringt sie in die Freude. Sie sind selbst Freude pur und finden immer etwas, woran sie sich erfreuen können. So z. B. einen fast ausgetrockneten, schlammigen Teich inmitten der Wildnis, wo sie versuchten mit ihren Händen Fische zu fangen, um dann im Anschluss ein Freudenbad in einem Wasserloch zu nehmen. All der Schlamm wurde dann wieder mit einer herzhaften Freude abgewaschen. Diese Freude war unglaublich ansteckend. Bei so viel Freude stoppen die Gedanken. Versuch doch einmal herzhaft zu lachen und gleichzeitig etwas zu denken… klappt nicht, oder? Genau das ist wohl auch das Ziel von Lachyoga. Hierfür gibt es zahlreiche Kursangebote. Besser ist es jedoch, selbst wieder wie die Kinder zu werden und aus sich selbst heraus in die Freude zu kommen.

Hast Du heute schon Stress abgebaut?

Am Abend durften wir zum Sonnenuntergang am Abendritual der Massai teilnehmen. In einem großen Kreis stehend trat immer wieder einer der Massai hervor und erzählte in einer Art Sprechgesang seine Geschichte/n des Tages. Dazu wurde gesungen, gehüpft, getanzt und sich kräftig geschüttelt. Das Ganze ging etwa eine Stunde lang, fing sanft an und steigerte sich immer mehr, bis hin zu meterhohen Sprüngen, die nicht enden wollten. Ich wunderte mich über diese Ausdauer. Intuitiv verarbeiten sie so ihre Geschichten des Tages, bauen dadurch ihren Stress und Ängste ab, sodass nichts übrigbleibt, was dann im Unterbewusstsein verdrängt werden könnte. Und danach können sie sicher ruhig und tief schlafen. Schlafstörungen dürften hier kaum ein Thema sein. Kein Wunder haben sie so viel Freude in sich, dachte ich mir da. Dies ist das perfekte Rezept, um in die Freude zu kommen. Jeden Abend die Geschichten des Tages Revue passieren zu lassen, sie auch noch anderen mitzuteilen und direkt gemeinsam abzutanzen und abzuschütteln. Selbiges Verhalten lässt sich übrigens in Tierdokumentationen beobachten. Ein Tier, das von Löwen gejagt wird, entkommen kann und es zur Herde zurückschafft, schüttelt sich direkt danach einmal ganz kräftig durch und läuft danach wieder ganz ruhig mit der Herde weiter…

Inmitten einer kahlen Steppe, in Tansania zu Gast bei den Massai, durfte ich etwas finden, wonach sich die meisten Menschen sehnen und sich oftmals sogar therapieren lassen, um es zu finden. Eine einfache Methode, die Geschichte/n des Tages direkt zu „verarbeiten“ und nicht „einzuschließen“. Sie bereitet auch noch direkt in Punktzeit Freude und sorgt für einen Zusammenhalt und ein Zugehörigkeitsgefühl in der Gruppe.

 

Hast Du Dich heute schon zugehörig gefühlt?

Etwas, was uns in der westlichen Welt auch die Freude nimmt, ist das Gefühl nicht zugehörig zu sein und / oder keine Unterstützung zu haben. Dies führt dann früher oder später zu den unterschiedlichsten Krankheitsbildern. Wir gehen dann regelrecht in die Knie und stehen alles andere als aufrecht da. Der Trend geht zu immer mehr Single-Haushalten. Auch dies leben die Massai ganz anders. Sie leben in Großfamilien zusammen und achten sehr sorgsam darauf, dass es allen Mitgliedern innerhalb einer Dorfgemeinschaft gut geht. Wenn nur eines von vielen Kindern eine Schule besuchen darf, ist dies für die anderen auch kein Problem. Denn dieses eine Kind wird dann die anderen unterstützen. Sie leben ein Miteinander und Füreinander. Auch dies ist etwas, das in unserer stressgeplagten Ellenbogengesellschaft des Höher-Weiter-Schneller, nahezu gänzlich verloren ging. Jedes Anhalten und Innehalten, darf uns hier willkommen sein, auch wenn es manchmal nicht so daherkommt, wie dies unser Verstand geplant hat. Denn der Verstand denkt und die Seele lenkt…

 

 

Regeneration – Wie wir wieder in Balance kommen

Interview mit Franz Mühlbauer

Regeneration ist die Wiederherstellung verbrauchter Kräfte und bringt uns wieder in unsere Mitte, in Balance. Wir sind Meister der Leistung und im wahrsten Sinne des Wortes ver-rückt. Daher sind wir aufgefordert wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Erfahre was dies für Franz Mühlbauer bedeutet und wie Du es erreichen kannst.

Wenn wir Körper, Geist und Seele in Balance bringen, bringt uns dies zurück in unsere Mitte. Wir haben dann wieder eine gute Rück-Verbindung zu unserer Seele.

Franz Mühlbauer erklärt, wieso der Gegenpol dessen, was wir üblicherweise tun, so heilsam ist. Denn wir tun immer mehr vom Selben und der Gegenpol, der den Ausgleich bringen würde, wird vernachlässigt.

Der heilsame Gegenpol bringt uns zurück in unsere Mitte. Wo liegt Dein heilsamer Gegenpol?

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